Förderanträge/OpenPublicData Task Force

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Antrag

Wer stellt den Antrag?

Till Adams (till.adams@fossgis.de)

Was soll gefördert werden?

Im Zuge der Diskussion rund um den Förderantrag von Volker Mische Förderanträge/DOP80-200-Bayern hat sich gezeigt, dass einige Mitglieder durchaus Interesse daran haben, das Thema "Open Data in der öffentlichen Verwaltung" mit verschiedenen Aktionen zu vertiefen. Um diese Initiative, die ja auch vom Vorstand ausdrücklich befürwortet wurde (vgl. Begründung zur Ablehnung des o.g. Antrages) und den entstandenen Schwung mitzunehmen laden wir zu einem Tagesworkshop hier in Bonn ein. An dem Tag, der nach Möglichkeit früh im Oktober, alternativ erst im November stattfinden soll, wollen wir unsere Möglichkeiten hinsichtlich der Einflussnahme in die Entscheidung pro Open Data in der öffentlichen Verwaltung eruieren und konkrete Massnahmen mit konkreten Todos beschliessen. Einige gute Vorschläge sind ja im Zuge der Diskussion schon gemacht worden.

Die benötigten Räume stellen terrestris/mundialis kostenfrei zur Verfügung, die Teilnahme ist ehrenamtlich. Insofern sollten den TN entstehende Reisekosten erstattet sowie ein Mittagessen spendiert werden können. Der Antrag zielt auf die Übernahme von Reisekosten u. Mittagessen durch den FOSSGIS ab.

Welches Budget wird benötigt?

Die entstehenden Kosten sind abhängig von der TN Anzahl und deren Reisekosten.

Rechnet man pauschal -> Verpflegung: 10.-/Person für Pizza -> Reisekosten für Anreise per Bahn, ca. 70€/Person f. TN außerhalb Bonns

So kommt man auf 80.-/Person x geschätzter TN Anzahl von 6 = 480.- € plus 2 Bonner wären runde 500.- €.

Abrechnung nach tatsächlicher Anzahl der TN, gerne kann der Vorstand auch einen Maximalbetrag benennen, dann wird nach dem "first comes, first serves'-Prinzip erstattet.

Wie setzt sich das Budget zusammen?

Bewirtungs- und Reisekosten: Mittags eine Pizza plus Reisekosten, Getränke stellen wir.

Welche Ausgaben und welche Einnahmen gibt es. Wer sind weitere Sponsoren wurden welche angefragt?

Keine.

Welchen Bezug hat das Projekt zu "Freier Software im Bereich GIS" und/oder "Freier Geodaten"?

Wir sehen den Workshop als Startpunkt für eine Art "Special Interest Group" Open Data in der öffentlichen Verwaltung, die innerhalb des FOSSGIS aufgehangen sein soll. Das Ziel ist es, Überzegungsarbeit in Bezug auf die Offenlegung von öffentlichen Daten zu leisten.

Warum legen wir das Treffen nicht auf das Wochenende des Hacking Weekends?

  • Es ist für einige TN insgesamt schwierig ein Wochenende frei zu schaufeln.
  • Wenn die TN für den Workshop extra anreisen, zeigen sie auch, dass sie es wirklich ernst meinen. Eine Veranstaltung im Rahmen des allgemeinen Hacking Events hätte m.E. die Gefahr, dass wir nicht so fokussiert sind, wie es erforderlich ist, um wirklich Aktionen auch durchzuführen und nicht nur nett zu reden. Auch weil die TN durch andere Angebote am Tage abgelenkt werden.
  • Grundsätzlich würden wir den Tag gerne früher machen, auch wenn als Termin Okt/Nov steht, schwebt uns eher Anfang Oktober vor - Stichwort: "Schwung der aktuellen Diskussion mitnehmen"

Wo befindet sich das Git-/SVN-Repository des Quellcodes? Unter welcher URL kann man es klonen/auschecken?

-

Unter welcher Lizenz steht der Quellcode?

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Welche Konsequenzen hat eine Förderung/Nichtförderung?

Das Treffen findet nicht wie geplant statt.

Mail an Vorstand (foerderantraege(at) f o s s g i s. de) geschickt?

Am 17.07.2019.

Zusammenfassung der Diskussion auf der Mitglieder-Mailingliste

Die Diskussion fand vom 18. Juli bis 2. August 2019 statt.

VM: +1; findet diesen Förderantrag super, weil es ihm genau darum auch in seinem DOP-Förderantrag gegangen sei. Er hofft, einen der begehrten Plätze ergattern zu können.

SH: +1

JM ist die Anreise zu weit, wäre aber gerne dabei.

JT meint, dass es nach einer guten Initiative klänge, was auch immer an freien Daten herauskomme. Er sehe viel Potential für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Er fragt, ob die 70 Euro Reisekosten pro Person als Durchschnitt zu verstehen seien und nicht als Maximum. Man käme für 70 Euro mit Glück nur von Berlin nach Bonn, aber nicht mehr zurück.

Der Antragssteller schreibt, es gehe darum, jedem den vollen Betrag zu erstatten. Die Rechnung sei eine Beispielrechnung. Er schlägt vor, dass der Vorstand ein Limit setzt und man transparent nach dem Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst-Schema verfahre.

CH findet die Idee grundsätzlich förderwürdig und hat drei Anmerkungen: Bei der thematischen Ausrichtung der Veranstaltung "Open Data in der öffentlichen Verwaltung" sei es ein wenig versteckt, dass es um die Überzeugungsarbeit in Bezug auf die Offenlegung von öffentlichen Daten gehe und nicht um die Nutzung nicht-staatlicher Open-Data-Bestände. Es sei wichtig, von vorne herein festzulegen, die Ergebnisse der Veranstaltung zu dokumentieren. Er regt an, Möglichkeiten zu haben, wie Leute, die nicht vor Ort sein können, sich im Vorfeld einbringen könnten. Gerade im OSM-Umfeld gebe es Leute mit Erfahrung in der Kommunikation mit Behörden, die aber unter der Woche keine Zeit hätten.

CW: +1

Der Antragssteller ist von CHs Interpretation des Titels überrascht und schreibt, dass er sich nicht so große Gedanken um den Titel gemacht habe. Er verstünde die Veranstaltung als Kickoff-Treffen und sichert eine Protokollierung zu.

CH

TB, PL, OD: +1

NA: +1 Er schreibt, er fände es wichtig, ass der Diskussionsprozess nicht ausschließlich durch die Mitglieder geführt werde, die die Zeit für die Teilnahme hätten. Es ginge sonst zu viel Expertise verloren. Er schlägt eine Mumble-Konferenz während oder nach dem Treffen und eine Material-/Linksammlung im Vorfeld vor.

Der Antragssteller antwortet, er favorisiere es, wenn man erst nach dem Tag vorstelle, was man erarbeitet habe. Er halte nicht so viel davon, vorab im Wiki Ideen zu sammeln, da man schlecht agil Themen bearbeiten könne, die vor Ort keinen Vertreter haben. Die Veranstaltung solle ein Auftakt sein. Die aus der Veranstaltung resultierende "Task Force" solle offen für Neue und transparent sein.

NA antwortet an den Antragssteller, der Hinweis auf die Materialsammlung sei so zu verstehen, dass man den Stand der Open-Data-Policies und -Praktiken erfasse. Vor Ort stünde man vor dem Problem, dass einem aufgrund föderaler Strukturen schlicht die Kenntnisse fehlten, um den Stand in einem Bundesland/Kanton einigermaßen sicher beurteilen zu können.

LR: +1

PK: +1, er erachte es für sinnvoller, dass sich die Task Force auf Deutschland konzentriere.

GW, LL, CM, AC: +1

LB: +1. Er bedauert, dass die An- und Abreise für ihn an einem Tag nicht machbar sei. Die persönlichen Begegnung in dieser Thematik halte er für sehr wichtig. Er schlägt auch lokale Treffen anderswo vor.

Der Antragssteller erinnert an den Kickoff-Charakter des Treffens.

TS weist darauf hin, dass die Open-Data-Thematik nicht neu sei und dadurch (mindestens) bundesweit organisiert sei. Er erwähnt beispielhaft die OK Labs. Einige lokale Gruppen seien sehr aktiv und gut vernetzt. Der FOSSGIS sei an der Front nicht allein.


Entscheidung

wird durch den Vorstand ausgefüllt

Formalitäten

wird durch den Vorstand ausgefüllt

Report nach dem Event

wird durch den Vorstand ausgefüllt