Aktiventreffen/2019-11-18

Aus FOSSGIS
Wechseln zu: Navigation, Suche

Termin und Ort

18. November 2019, 20:00 Uhr, FOSSGIS-Mumble-Server (podcast.openstreetmap.de)

Themen

  • Bericht/Status Konferenzorganisation und Programmkommitee
  • Meinungsbild der deutschen OSM-Community zum iD-Editor
  • Umstellung FOSSGIS-Webseiten und weitere Arbeiten daran
  • Etablierung OSM-Server-Gruppe im FOSSGIS


Teilnehmer*innen

  • Jochen Topf
  • Michael Reichert
  • Katja Haferkorn
  • Christopher
  • Falk
  • Marc
  • Dietmar
  • Dominik Helle (später)

Idee hinter diesen Treffen, Neues aus dem Vorstand

Jochen erläutert die Motivation hinter diesen neuen Treffen. Zu viel wird auf den Vorstandssitzungen behandelt. Bei zu vielen Sachen wird der Vorstand gefragt, Dinge die Mitglieder eigentlich selber machen könnten.

Astrid verwaltet künftig Ausgaben für Marketingmaterial und hat dafür ein Budget zur Verfügung.

Es wurde angefangen, eine OSM-Server-Gruppe zur Verwaltung wichtiger OSM-Server im Verein zu starten. Zu dieser gehören Roland, Sven und Michael Spreng, letzterer leitet sie erst einmal.

Gitlab-Nutzung

Der Vorstand hat vor etwa einem halben Jahr angefangen, sich über Gitlab zu organisieren. Das Gitlab ist auch für andere Gruppen im Verein offen. Voraussetzung für ein Benutzerkonto in Gitlab ist eine @fossgis.de-Adresse. Wer eine brauchte, wende sich bitte an Jochen.

Diverse vereinsinterne Dokumentation wandert auch nach und nach dorthin.

Rückfrage von Falk, wie Gitlab funktioniert. Jochen beschreibt kurz und knapp die Funktionsweise (Git + Frontend).

Katja findet es ziemlich gut. Sie fragt nach, wie sie weitere Projekte anlegen kann. Es stellt sich heraus, dass ihr persönliches Projektlimit 1 ist.

TODO Michael schaut, dass das Limit angehoben werden kann.

Dietmar fragt, ob das nur für den Vorstand sei. Michael antwortet, dass die Instanz für die Aktiven des gesamten Verein offen ist. Jochen antwortet, dass noch auf dem Hacking Event in Essen diskutiert werden wird, welche Projekte wie offen sein werden.

Bericht/Status Konferenzorganisation und Programmkommitee

Allgemeine Orga

Katja findet es ganz gut, dass das Freiburger Team donnerstags eine Stammtischrunde macht. Es sind noch ein paar Dinge offen, die sind aber nicht zeitkritisch.

Die FAQ für Helfer war eine Nebenseite des Pretix-Shops. Sie sollte auf der Website sein, damit sie dauerhaft verfügbar ist.

Jochen fragt, ob es sonst noch etwas gibt. Katja meint, es gebe nichts Zeitkritisches, was nicht bis in zwei Wochen in Essen warten könne.

Jochen lobt die Sponsoringbroschüre (https://www.fossgis-konferenz.de/2020/data/Sponsoreninformationen_FOSSGIS-2020.pdf). Er fragt, ob Katja die Gelegenheit hatte, Lessons Learned aus dem Wiki ins Handbuch zu integrieren.

Jochen fragt, wie der Stand mit den Umfragen ist. Katja antwortet, dass die Bögen ausgewertet seien, es bei den Visualisierungen (mit einem R-Skript) an Robert hänge. Jochen findet es wichtig, dass man an der Stelle vorankomme. Marc fragt, ob man die Rohdaten irgendwo hinlegen könnte. Jochen weiß nicht, ob die Daten sensibel sind. Laut Katja sind die einzigen Daten, die direkt Personenbezug haben, Geschlecht und Geburtsjahr. Katja schlägt vor, Robert zu fragen, die Auswertung und das R-Skript an jemand anderes zu übergeben. Die Freitextfelder hat Katja schon durchgelesen. Michael erwähnt, dass Hanna auf dem Hackweekend in Karlsruhe den Fragebogen überarbeitet hat.

TODO

Programm

29 Workshops, 16 Lightning Talks, 1 langer Vortrag, 8 Demosessions, 88 Vorträge auf ca. 70 Slots

Michael erwähnt einen problematischen Sponsor, dessen Vortragseinreichungen thematisch und stilistisch grenzwertig sind. Katja meint, dass der Sponsor etwas langsam antwortet/reagiert.

TODO Wir erinnern die Firma nochmal.

Marc fragt, wer sich um Pretalx kümmert. Michael antwortet, dass Thomas das macht (mit Michael immer im CC).

Jochen hat einen Vortrag im Stil "was macht der FOSSGIS eigentlich" eingereicht. Michael weist auf Hannas Vortrag hin. Dominik ergänzt, dass es gut sei, wenn ein Nichtvorstand solch einen Vortrag hält.

Konferenz 2021

Bislang sind keine Bewerbungen eingegangen.

Die Diskussion über zukünftige Orte wird an das Ende der Tagesordnung verschoben.

Katja berichtet, dass sie mal auf Aachen als tolle Hochschule hingewiesen worden sei. Michael meint, dass wir von dort schon einmal einen Redner (Prof.) hatten.

TODO Michael sucht den Namen mal heraus.


FOSSGIS-Webseiten-Umstellung

Die Website nutzt jetzt nicht mehr Drupal, sonder liegt als Markdown auf GitHub. Jochen fragt, wer etwas auf der Website vermisst, was man ergänzen könnte. Er schlägt eine Liste vor, die man anlegen könne.

Dominik nennt: Förderprojekte, Mitgliedseintrag, was der Vorstand macht, globalere Infos über die Vereinsaktivität, warum man eintreten soll

Michael schlägt vor, das Wiki von www.fossgis.de/wiki auf wiki.fossgis.de umzuziehen. Es macht die Apache-Konfiguration hässlich und macht bei jeder großen Änderung Probleme.

Weiterer fehlender Eintrag auf der Website: Wie bringe ich Dinge auf die Website


20. Geburtstag

Katja hat beim Parkhotel Ermstaler Höhe und Konferenzhotel Potsdam und Hannover angefragt. In Gitlab ist ersteres der Favorit unter den Vorständen. Katja will dort morgen anrufen.

Terminauswahl: Wochenende nach Oster (ausgeschlossen), 25./26. April, 9./10.5. 16./17.5., 6./7.6., 13./14.6.

14.6. ist in den Pfingstferien mancherorts. Pfingstmontag ist der 1. Juni. Unser Vorzugstermin ist 9./10. Mai.

Jochen bittet Katja zu klären, welche Räumlichkeiten uns zur Verfügung stehen.

Jochen erläutert die Absichten und das grobe Konzept der Veranstaltung. Zielgruppe sind Aktive und ehemals Aktive, Mitglieder sowie Verbunde (z.B. Professoren von Hochschulen, wo wir zu Gast waren). Es geht auch, aber nicht nur ums Feiern. Wenn jemand Ideen hat, was man dort machen kann oder nicht machen sollte, wäre jetzt die Gelegenheit zur Aussprache oder Nachdenken.

Marc schlägt ein Open-Space-Format vor. Jochen hat Zweifel, dass es auch Themen und nicht motiviert genuge Teilnehmer gibt. Es gibt Zweifel, ob die Räumlichkeiten sich eignen. Marc und Dominik schlagen vor, ein Zwischending zu machen. Jochen bittet Katja zu klären, ob es noch weitere Räume gibt, die wir mieten können. Katja schlägt vor, in der Einladung dazu aufzurufen, Themen mitzubringen.

Jochen ruft dazu auf, dass sich Freiwillige melden, die sich an der Planung beteiligen möchten.


Meinungsbild der deutschen OSM-Community zum iD-Editor

Michael erläutert die Motivation dahinter.

In der lebhaften Diskussion wurde erwähnt:

  • Wenn Bryan einen Burn-out, sollte dafür gesorgt werden, dass im diesbezüglich geholfen wird und nicht mit der Keule gedroht wird.
  • Es gibt in OSM keine dokumentierten Entscheidungswege/-methoden für Tagging. Das ist ein Problem und eine der Ursachen im Fall iD.
  • Wir laufen auf eine völlige Eskalation zu.
  • Forderungen an die OSMF zu stellen ist unrealistisch.
  • Ein geordnetes Projektmanagement (siehe Python, OSGeo, …) für Projekte auf openstreeetmap.org wird als mögliche Lösung genannt.


Konferenz 2021

Die Konferenz wächst. Es wird schwieriger, Orte zu finden, die groß genug sind.

Große Örtlichkeiten (Konferenzzentren) sind teuer.

Wir vermuten, dass wir mehr Nicht-OSMler-Tickets verkaufen können. OSMler und aktive Communitymitglieder melden sich recht früh an. In der GIS-Branche wird die Konferenz immer beliebter.

Michael schlägt einen FOSSGIS-Day im Anschluss an die Intergeo 2020 vor. Dominik befürchtet, dass es zu viel Werbung für die Hauptkonferenz macht und die Nachfrage auf die Hauptkonferenz weiter erhöht.

Einerseits geht beim Wachstum der Geist der Konferenz vielleicht verloren, andererseits ist es gut für die Sache. Wir müssen Stück für Stück wachsen, aber den Geist behalten. Der CCC zeigt, dass man zu gigantischer Größe wachsen kann, ohne den Charakter aufzugeben.

Wenn wir mehr Teilnehmer haben, können wir anders an Unis hergehen. Wir können auch in Erwägung ziehen, kleinere, günstigere Kongresszentren zu gehen.

Wenn wir in Kongresszentren gehen, stellt sich die Frage nach dem Local Team. Andererseits ermöglicht es anderen Bewerbern die Bewerbung, selbst wenn sie selbst keine großen Räume haben.

Wie können wir als Verein dem Local Team Arbeit abnehmen, nicht nur, aber auch bei der Suche einer Location? Local Teams scheinen sich ein bisschen vor unbekanntem Arbeitsaufwand.

Welche Vorteile hat ein Prof. bzw. eine Hochschule von der Konferenz?

Wenn wir nicht nur billige Unis wollen, müssen wir über die Preisgrenzen für die Miete reden.

Wir sollten eine Liste an interessanten Städten anlegen, wo es geeignete Räumlichkeiten gibt, um dann dort Leute als Local Team gewinnen zu können.

Wir brauchen eine kurze Liste, was das Local Team machen muss. Es ist einfacher, als viele Seiten im Wiki zu lesen. Die Liste kann auch als "das dürft ihr" gelesen werden, weil wir die Erfahrung haben, wir wir X machen und die Fehler nicht noch einmal machen werden.

Wir können auf dem Hacking Event in Essen überlegen, wie wir schon auf der kommenden Konferenz dem Local Team Arbeit abnehmen.

Jochen will ein ordentliches Konferenzbudget aufstellen, damit man besser planen kann.

Nächster Termin

vorläufig Montag, der 16. Dezember 2019 20:00 Uhr

Das Treffen endete um 21:50 Uhr.