Intergeo 2009/Vortragsprogramm

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Version vom 4. September 2009, 08:44 Uhr von Ahocevar (Diskussion | Beiträge) (Vortragsankündigung GeoServer)
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Es wird an allen 3 Tagen 2 Blöcke mit je ca. 8 Vorträgen, also insgesamt ca. 50 Vorträge gebben, wobei einige 2 oder 3 mal wiederholt wurden. Auf dieser Wiki-Seite entsteht das Programm. Es wird um konstruktive Mithilfe gebeten. Am 8. September erfolgt die Bestätigung über die Aufnahme ins Programm.

English

There will be 3 days with two blocks of 8 presentations each day. The program emerges on this Wiki page. Please actively help creating this program. Presenters will be informed of their slots on the 7th of September. Please feel free to submit presentations about Open Source software or use cases in English language.

Termine / Dates

  • 2009-09-07 - Bestätigung über die Aufnahme ins Programm / Confirmation for presenters
  • 2009-09-15 - Redaktionsschluss / Editorial Deadline
  • 2009-09-22 - 2009-09-24 - Intergeo

Vortragsprogamm auf dem OSGeo Park 2009

Please submit your presentation via Email to Astrid Emde, Arnulf Christl or Harald Schwenk.

Bitte tragen Sie Ihren Vortragstitel und eine Kurzfassung bis zum 1. September hier ein. Sollten Sie nicht Mitglied des Vereins sein, wenden Sie sich bitte direkt per Email an Astrid Emde, Arnulf Christl oder Harald Schwenk.

All angenommenen Vorträge werden bis zum 7. September bestätigt. Es wird ein Präsentationsrechner, Projektor und Internet-Zugang bereitgestellt. Falls Sie Folien zeigen möchten, muss dieser vor dem Vortrag bereits auf den Rechner geladen worden sein. Erfahrungsgemäß ist die Messe selbst hektisch, deshalb empfehlen wir, dass Sie uns den Foliensatz oder einen Link darauf vorab zukommen lassen. Wir werden alles menschennmögliche tun, um adequate Online-Verbindung zu haben, aber bitte verlassen Sie sich trotzdem nicht vollständig auf das Netz.

Einreichungen / Submissions

Bitte tragen Sie hier zunächst Ihren Namen, Titel des Vortrags und eine Kurzfassung ein. Tragen Sie ggf. auch Firma oder Arbeitgeber ein. Das Ziel ist, alle Vorträge mit Langfassung oder Foliensatz hier bereitzustellen (gerne auch als Link auf Ihre eigenen Seiten).

  • Titel; Name; Firma oder Organisation; Links; (Kurzfassung kommt dann über einen Link auf dem Titel)

Zu folgenden Vorträgen wurden bereits Kurzfassungen eingereicht (siehe unten) / Submissions with abstract:

  1. Biosphere3D - Vision eines freien digitalen Globus
  2. Inside Biosphere3D - der freie digitale Globus aus Entwicklerperspektive
  3. Das OpenStreetMap-Projekt
  4. WebDVS - Open Source WebGIS Einsatz bei Vattenfall
  5. Leistungsfähigkeit aktueller WMS-Dienste
  6. GIS mit PostGIS 2
  7. PetaScope: Interoperabler Abruf von Rasterdaten
  8. discOSM: Visualisierung von OpenStreetMap-Daten mit UMN MapServer, PostgreSQL und MapFish
  9. Flexibles Change Management beim Betrieb abgesicherter Geowebdienste einer Geodateninfrastrukturen mit GISpatcher; Hans Plum Intevation GmbH
  10. WebGIS-Applikationen - Was kommt nach OpenLayers?
  11. Web-basierte Integration hydrologischer Sensordaten
  12. GEONETCast and ILWIS
  13. Zugriffsschutz für Geodienste mit den 52°North Security Services
Für folgende Vorträge stehen die Kurzfassungen noch aus / Submissions without abstracts
  1. MapFish; Emmanuel Belo; camptocamp; http://www.mapfish.org/; (Kurzfassung steht aus)
  2. Schadstoffemmissionen vom UBA mit Mapbender, MapServer und OpenStreetMap; Arnulf Christl; WhereGroup GmbH & Co. KG; http://www.prtr.bund.de; (Kurzfassung)
  3. Statistikportal Augsburg, Olaf Knopp; WhereGroup GmbH & Co. KG;
  4. GeoNetwork David Arndt (Kurzfassung steht noch aus)
  5. Neues von Mapbender; Astrid Emde; WhereGroup GmbH & Co. KG; Mapbender
  6. discOSM; Lars Lingner, Visualisierung von OSM-Daten mit UMN MapServer, PostgreSQL und MapFish auf einer LiveCD/DVD discOSM-Download
  7. gvSIG - Aktuelles im Überblick: Neuerungen der Version 1.9 (José Canalejo)
  8. Kalypso Open Source - eine GIS-basierte Modellierungssuite für die Wasserwirtschaft (m.haase@bjoernsen.de)
  9. nofdp IDSS - eine GIS-basierte Software zur Konzeption naturverträglicher Hochwasserschutzmaßnahmen (m.haase@bjoernsen.de)
  10. iGeoDesktop - deegree als Desktop GIS; Dr. Andreas Poth; lat/lon GmbH; http://deegree.org
  11. Nutzung von deegree SOS und iGeoPortal für die Katastrophen-Frühwarnung; Judit Mays; lat/lon GmbH; http://deegree.org
  12. OSGeo: Aufgaben, Ziele und Mission; Arnulf Christl; Open Source Geospatial Foundation (OSGeo); Links: http://wiki.osgeo.org; (Kurzfassung kommt dann über einen Link auf dem Titel)
  13. OGC und OSGeo - Inhalte der Kooperation; Athina Trakas; Open Geospatial Consortium (OGC); Links: http://www.opengeospatial.org; (Kurzfassung kommt dann über einen Link auf dem Titel)
  14. FOSSGIS e.V. stellt sich vor; NN, Marco Lechner (angefragt)
  15. UMN MapServer; Lars Lingner; Funktionsüberblick, Neuerungen der letzten 6 Monate, (evtl. Benchmarks)

Noch erwünschte Vorträge zu den Themen / Requested Topics

  • GeoServer (Thema wird in Kürze bekanntgegeben, Vortragender: Andreas Hocevar))

Biosphere3D - Vision eines freien digitalen Globus

Vortragender: Philip Paar, Lenné3D GmbH
Link: http://www.biosphere3d.org

Das Biosphere3D-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt einen freien Globus für unsere "digitalen Dörfer" bzw. Landschaften zu entwickeln. Fokus sind Anwendungen zur Visualisierung historischer, archäologischer oder zukünftiger bzw. geplanter Landschaften. Aus GIS-Daten, Collada-Modellen und Pflanzenmodellen können realistische Eindrücke des Landschaftsbildes aus Spaziergängersicht simuliert werden.

Anhand von Praxisbeispielen werden einige der vielfältigen Anwendungspotenziale präsentiert. Dabei werden aus Nutzersicht auch Besonderheiten und Defizite im Vergleich zu ähnlichen, proprietären Softwaresystemen diskutiert.


Inside Biosphere3D - der freie digitale Globus aus Entwicklerperspektive

Vortragender: Steffen Ernst, Universität Magdeburg
Link: http://www.biosphere3d.org

Das Biosphere3D-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt einen freien Globus für unsere „digitalen Dörfer“ bzw. Landschaften zu entwickeln. Fokus sind Anwendungen zur Visualisierung historischer, archäologischer oder zukünftiger bzw. geplanter Landschaften. Aus GIS-Daten, Collada-Modellen und Pflanzenmodellen können realistische Eindrücke des Landschaftsbildes aus Spaziergängersicht simuliert werden.

Aus der Entwicklerperspektive stellen wir vor, wie das in C++ programmierte Biosphere3D aufgebaut ist. Ausgehend von der Softwarearchitektur zeigen wir, welche Möglichkeiten das System für Erweiterungen und Anpassungen an die Bedürfnisse spezieller Anwendungen bietet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Abstraktion der Benutzeroberfläche von der Engine.

Das OpenStreetMap-Projekt

Vortragender: Frederik Ramm oder Jochen Topf, Geofabrik GmbH
Links: www.openstreetmap.de, www.openstreetmap.org

Das OpenStreetMap-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt in einem Wikipedia-artigen Community-Prozess eine Karte der ganzen Welt zusammenzustellen. Basierend auf GPS-Tracks und Luftbildern arbeiten weltweit mehrere zehntausend Freiwillige daran, Strassen und Wege, Parks und Flüsse, Briefkästen und Tankstellen in eine zentrale Datenbank einzugeben. Aus der Datenbank heraus können dann je nach Anwendung passende Karten erstellt werden. Die Geodaten lassen sich aber natürlich auch für beliebige andere Anwendungen, wie zum Beispiel die Navigation verwenden.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt von OpenStreetMap (OSM). Er zeigt wie das Projekt in nur wenigen Jahren aus dem Nichts eine Weltkarte geschaffen hat, die in vielen Gegenden bereits mehr Details zeigt als die meisten kommerziell erhältlichen Karten.

WebDVS - Open Source WebGIS Einsatz bei Vattenfall

Wo sind die Stromkabel? Prozessunterstützung durch Geodateninfrastrukturen bei der Vattenfall Europe Netzservice GmbH

Vortragender: Ralf Meyer, Technical Utility Solutions, Vattenfall Europe Information Services GmbH
Links: http://www.vattenfall.de/is

Das WebGIS WebDVS dient mehreren 100 Anwendern der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Hamburg zum Suchen und Finden von georeferenzierten Leitungsdokumenten über eine Geodateninfrastruktur. Gleichfalls hat sich das System als schnelles Werkzeug etabliert, mit dessen Hilfe Geobasisdaten, Orthofotos und vor allem Netzinformationen visualisiert und deren Sachdaten abgefragt werden. Das WebDVS basiert auf den freien Softwareprojekten Mapbender, Mapserver und Geoserver. Kein Gegensatz: Auch proprietäre Software wird eingesetzt.

Durch die gute Prozessunterstützung und die hohe Akzeptanz bei den Anwendern wird das WebGIS kontinuierlich weiterentwickelt. So werden im nächsten Schritt sämtliche Leitungsanfragen - "Liegt dort ein Stromkabel?" - integriert, damit Planungen von Baumaßnahmen koordiniert und optimiert werden. In weiteren Unternehmensteilen von Vattenfall Europe werden bereits mehrere WebGIS entwickelt, die gänzlich andere Anforderungen erfüllen, aber auf ähnlichen Geodateninfrastrukturen basieren.


Leistungsfähigkeit aktueller WMS-Dienste

Vortragender: Uli Müller geOps (uli.mueller@geops.de)

In einer Analyse wird vorgestellt, wie performant WMS-Dienste, die von Verwaltungen und anderen derzeit angeboten werden, tatsächlich sind, und welche Folgerungen für den Praxiseinsatz daraus erwachsen. Die Analysen selbst sind natürlich mit FOSS/OSGeo-Tools durchgeführt.

GIS mit PostGIS 2

Vortragender: Harald Schwenk, agentur geoinfo, E-Mail: Harald Schwenk
Link: http://wiki.osgeo.org/images/4/4b/Intergeo_2008_vortrag_agentur_geoinfo.pdf

Fallbezogen werden Möglichkeiten zur Analyse, Bestimmung und Bereinigung von inkonsistenten Flächendaten gezeigt. Die Vorgehensweise erfolgt skriptbasiert um die Möglichkeit zur Entwicklung automatisierter Routinen/Dienste für die Fehlererkennung, deren Beseitigung oder zur Plausibilitätsprüfung zu zeigen. Neben einem Foliensatz wird die Wirkung der SQL-Statements live präsentiert.

PetaScope: Interoperabler Abruf von Rasterdaten

Vortragender: Peter Baumann Jacobs University Bremen
Links: PetaScope und EarthLook - a WCPS Showcase

In der Familie modularer Geodienste-Standards des OGC übernimmt der Web Coverage Service (WCS) die Bereitstellung von Rasterdaten. Diese Suite von Spezifikationen umfasst den WCS im engeren Sinn sowie Erweiterungen dazu. Derzeit standardisierte Erweiterungen sind WCS Transaction Extension (für Updates von WCS-Daten) und WCS Processing Service Extension (WCPS).

In diesem Vortrag wird auf WCPS Bezug genommen. Dieser Standard definiert eine Anfragesprache ("SQL für Rasterdaten") für Navigation, Extraktion, Aggregation und ad-hoc Analyse grosser Rasterdatensätze. PetaScope ist die freie Referenzimplementierung von WCPS (und implementiert auch WCS und WCS-T). Sie basiert auf rasdaman community, der freien rasdaman-Implementierung, und PostgreSQL.

Sowohl ESA als auch NASA sind an WCPS interessiert; die NASA plant den Einsatz von WCPS als Onboard-Schnittstelle für die nächste Satellitengeneration. Eine Sammlung interaktiver WCPS-Demos mit 1D bis 4D Daten findet sich auf EarthLook; diese auf PteaScope basierenden Demos werden derzeit erweitert und dann auf der FOSS4G Konferenz in Australien vorgestellt.

Im Vortrag präsentieren wir die Demo, erläutern kurz die Systemarchitektur und zeigen Anwendungsfelder auf. Weiterhin diskutieren wir den aktuellen Stand der Raster-Standardisierung im OGC.


discOSM: Visualisierung von OpenStreetMap-Daten mit UMN MapServer, PostgreSQL und MapFish

Vortragender: Lars Lingner
Links: http://www.lingner.eu/discosm

discOSM ermöglicht es die Daten des OpenStreetMap-Projektes offline zu betrachten. Der UMN MapServer stellt einen WMS-Dienst bereit. PostgreSQL/Postgis liefert die Daten und MapFish wird ales Client eingesetzt. Es wurden verschiedene Ebenen konfiguriert (Administrative Grenzen, Straßen, Schienen, POIs etc), die je nach Bedarf de/aktiviert werden können.

Die Lösung wurde als LiveCD/DVD umgesetzt. Durch das imense Datenvolumen der OSM-Daten gibt es je nach Region eine eigene CD/DVD. Das Erstellen der ISO-Images erfolgt vollautomatisch.

Der Vortrag zeigt das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Stehen die Komponenten auf einem Server zur Verfügung, so ist auch ein eigener WMS-Dienst schnell umgesetzt.

Flexibles Change Management beim Betrieb abgesicherter Geowebdienste einer Geodateninfrastrukturen mit GISpatcher

Vortragender: User:Hans Plum
Links: Intevation GmbH, Osnabrück, GISpatcher

Die Bereitstellung von Geodaten über Web Map Services (WMS) in Geodateninfrastrukturen ist heutezutage mehr die Regel als die Ausnahme. Durch die standardisierten und offenen Schnittstellen der Dienste nach Standards des Open Geospatial Consortium (OGC) ist der Zugang per se für jeden Nutzer möglich, der die Adresse des Dienstes kennt. Um die Vorteile eines dienstebasierten Angebotes auch bei vertraulichen Daten weiter nutzen zu können, wird ein Absicherungsmechanismus benötigt, über den Authentifizierung und Authorisierung geregelt werden können. Da in den Standards des OGC derartige Mechanismen weder abschließend spezifiert noch veröffentlicht worden sind, besteht die Herausforderung darin, eine Lösung zu entwickeln, die das etablierte Miteinander von Diensten und Clients nur minimal beeinflußt, um die Kosten bei bestehenden Komponeten gering zu halten und auch weiterhin die Möglichkeit zu behalten, um auf Anforderungsänderungen auf den unterschiedlichen Ebenen im laufenden Betrieb derart flexibel und nachhaltig reagieren zu können, dass die Servicequalität nicht merklich beeinflusst wird.

Die technische Lösung basiert durchgängig auf den folgenden freien Softwarekomponenten und hat sich bereits im Einsatz bewährt:

  1. Inteproxy -- Nutzung des Absicherungsmechanismuses aus Desktop-GIS Clients,
  2. deegree owsProxy innerhalb von Apache Tomcat -- Unterstützen von Authentifizierung und Authorisierung
  3. OSAAS -- Accountbezogene Auswertung von dienstebasierten Leistungen
  4. Apache Webserver -- Zertifikatsmanagement und Load-Balancer

In diesem Vortrag wird nach einer Vorstellung der Konzepte, der Komponenten und ihres Zusammenspiels der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Realisierung von Anforderungsänderungen bei gleichbleibender Servicequalität liegen. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie man auf die unterschiedlichsten neuen Anforderungen im Umfeld einer wachsenden Infrastuktur im Webumfeld mit definierten Mechanismen erfolgreich reagieren kann, die u.a. mit Paketbau und -management im Umfeld freier Softwareentwicklung entstanden und etabliert sind.

  1. Wie kann der Wechsel des Backend-Produktes im laufenden Betrieb durchgängig realisiert werden?
  2. Welche konzeptionelle Änderungen sind möglich und wie lassen sich diese mit den vorhandenen Komponenten realisieren? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen?
  3. Welche Formen der Skalierung und des Failovers können genutzt werden?

Im eigenes geschaffenen Projekt "GISpatcher" werden die Mechanismen u.a. zum Update- und Packetbau im Rahmen eines freien Softwareentwicklungsprozesses verwaltet und als qualitätsgesicherte Pakete für debian- und rpm-basierte Systeme zum Download bereitgestellt. Sie bilden die Grundlage für eine nachhaltige, verlässliche und managebare GIS-Plattform, deren Hauptaugenmerk auf der Deployment-Phase liegt. Damit wendet sich dieser Vortrag v.a. an Personen, die eine Absicherung von OGC Webdiensten in einer produktiven Umgebung betreiben und flexibel auf Anforderungsänderungen mit definierbaren Prozessen reagieren wollen und müssen.

WebGIS-Applikationen - Was kommt nach OpenLayers?

Vortragender: User:Hans Plum
Links: Intevation GmbH, Osnabrück

OpenLayers, die JavaScript-Bilbiothek zum clientseitigen Darstellen von Geoinformationen erfreut sich seit geraumer Zeit stark wachsender Beliebtheit. Bekannte Projekte wie OpenStreetMap nutzen diesen Kartenklienten schon seit Langem. Auch die GIS-Welt hat diese Applikation für sich entdeckt. Die Einfachheit sowie die gute API-Struktur erlauben nahezu ungegrenzte Möglichkeiten. Daraus bzw. drum herum erwuchsen in den letzten Monaten viele interessante Projekte, die im Rahmen dieses Vortrags einmal näher betrachtet werden. Evtl. findet sich darunter bereits ein Nachfolger, der in Zukunft das WebGIS-Feld nachhaltig prägen wird?

Eine Auswahl potentieller Nachfolgekandidaten und Frameworks werden in diesem Vortrag vorgestellt und hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit miteinander verglichen. Treibende Kraft hinter vielen der vorgestellten Anwendungen sind die JavaScript-Frameworks ExtJS sowie jQuery, die OpenLayers in vielen Fällen sinnvoll erweitern. Als Beispiele werden die folgenden Anwendungen genannt:

Der Vortrag stellt die wichtigsten Anwendungen vor dem Hintergrund der verwendeten Technologie sowie der Nachhaltigkeit vor und gibt einen Ausblick in die Zukunft.

gvSIG - Aktuelles im Überblick: Neuerungen der Version 1.9

Vortragender: Ruth Schönbuchner oder José Canalejo, [1]
Links: offizielle gvSIG-Seite, Valencia, webbasierte Plattform gvSIG

gvSIG ist ein leistungsstarkes, auf Java basierendes Open Source Desktop GIS, das auch als Client für GDIs konzipiert wurde. Es unterstützt sowohl die OGC Standards OGC WMS, OGC WFS, OGC WCS und Catalog Services als auch proprietäre Dienste und Software. gvSIG ermöglicht sowohl die herkömmliche Analyse und das Editieren von Geodaten als auch das Plotten und den Export von Karten in verschiedenen Größen und Formaten über eine benutzerfreundliche Oberfläche. Des weiteren bietet gvSIG alle gebräuchlichen räumlichen Funktionen und unterstützt zahlreiche Vektor- und Raster-Formate. Georeferenzierung, Berechnung von Flächen, Arbeiten mit Tabellen (Verbindungen und Beziehungen), Beschriftung und Symboleditor. Zahlreiche Erweiterungen (z.B. zu Rasterdaten, Metadaten, 3D, Sextante) runden das DesktopGIS ab. Der Vortrag gibt einen Einblick in das Projekt gvSIG und stellt die aktuellen Entwicklungen und Erweiterungen der Version 1.9 von gvSIG vor.

Web-basierte Integration hydrologischer Sensordaten

Vortragender: Simon Jirka 52°North/Uni Muenster
Links: http://www.52north.org/

Dieser Vortrag eräutert die praktische Anwendung der SWE Architektur im Kontext hydrologischer Anwendungen erläutern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf die Entwicklung von Clients zur Visualisierung der Sensordaten. Eingegangen wird auf die Einbindung in GIS-Software, die webbasierte Sensordaten-Darstellung sowie die Anbindung an Mainstream-Applikationen.


GEONETCast and ILWIS

Vortragender: Martin Schouwenburg ITC /52°North
Links: http://www.52north.org/

The GEONETCast Toolbox, developed as a plug-in for ILWIS 3.6 Open, offers a set of utilities that facilitate easy import of various satellite and environmental data / products that are disseminated, via GEONETCast, into a common GIS environment. The presentation will demonstrate several examples of current capabilities, such as:

  • Direct MPE extraction from EUMETSAT;
  • Linking weather sattelites, near realtime data, to Earth & Water resource management to a GIS (ILWIS)
  • Client/Server architecture with respect to processing/accesing/converting data
  • Automated processing and converting to common formats.
  • Support of the following products: Meteosat-7, MSG-8, MSG-9 (LRIT/HRIT),GOES East, GOES West, MTSAT-1R, Fenyung-2C,VGT4Africa and Servir Central America), Jason-2,NOAA, MODIS fire products, and more


Zugriffsschutz für Geodienste mit den 52°North Security Services

Vortragender: Jan Drewnak con terra/ 52°North
Links: http://www.52north.org/

Ungelöste Fragen in Sachen Zugriffsschutz sind für behördliche wie kommerzielle Anbieter oft der ausschlaggebende Grund, Geoinformationen nicht über Geodienste im Internet anzubieten. Mit den Sicherheitskomponenten der Open Source Initiative 52°North kann der Zugriff auf Dienste und Teile der Informationen wirksam geschützt werden.

Der Vortrag zeigt die Nutzung abgesicherter Dienste wie Web Mapping Service oder Sensor Observation Service sowie die Möglichkeiten der Rechtevergabe.

Lückenfüller

Einzelne Vorträge werden erfahrungsgemäß ausfallen. Um keine Lücken entstehen zu lassen bietet es sich an, dass Vorträge spontan mit 5 Minuten Vorlauf gehalten werden können. Wer interessiert ist einen Vortrag als Lückenfüller zu halten kann die Einreichung hier nochmal referenzieren.

Bestätigtes Programm / Official Program

The official program will be released on September seventh.

Am 7. September wird das endgültige Programm veröffentlicht. Redaktionsschluss für die Einreichung von Foliensätzen und Langfassungen ist der 15. September.